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    <title>vegane-gesellschaft.de - Glosse</title>
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    <description>Der Weg in die vegane Gesellschaft</description>
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    <pubDate>Tue, 30 Aug 2011 16:40:38 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: vegane-gesellschaft.de - Glosse - Der Weg in die vegane Gesellschaft</title>
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    <title>Die Angst vor der Konsequenz</title>
    <link>http://vegane-gesellschaft.de/archives/57-Die-Angst-vor-der-Konsequenz.html</link>
            <category>Glosse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Pätzold)</author>
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    &lt;b&gt;Was hat sie nur angerichtet? Karen Duve schreibt ein Buch über das Essen und macht den entscheidenden Fehler, den Veganismus als einzig ethisch konsequente Lebensweise zu benennen. Das Feuilleton ist gar nicht begeistert und auch zwei große deutsche Zeitschriften sehen sich ungewollt mit diesem Thema konfrontiert.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei fing alles so harmlos an. Jonathan Foers &lt;a href=http://tierrechtsforen.de/tiereessen&gt;&quot;Tiere essen&quot;&lt;/a&gt; wurde Mitte 2010 ins Deutsche übersetzt und erntete, erwartungsgemäß, fast nur Zustimmung. Denn sein Buch ist ein &quot;Plädoyer gegen die Massentierhaltung&quot;, und gegen &lt;a href=http://vegane-gesellschaft.de/archives/56-Blutige-Idylle.html&gt;&quot;Massentierhaltung&quot;&lt;/a&gt; ist schließlich jeder; Kritik bekam er nur für &lt;a href=http://tierrechtsforen.de/4/564/3801&gt;offensichtliche Fehler&lt;/a&gt;. Die Forderung lautet, den &quot;Fleischkonsum&quot; etwas &quot;einzuschränken&quot;. Wie viel Einschränkung ist jedem selbst überlassen und nicht mehr 88 Kilo im Jahr, sondern nur noch 87 Kilo zu essen, ist auch eine &quot;Einschränkung&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anständig Tierprodukte essen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann das. Karen Duve, genauso ein bisher eher unpolitischer Belletristik-Autor, schreibt &lt;a href=http://tierrechtsforen.de/anstaendigessen&gt;&quot;Anständig essen&quot;&lt;/a&gt; und kritisiert dort in ähnlicher Weise das Ernährungsverhalten. Kennen wir schon, denkt das Feuilleton. Doch etwas ist neu: sie kritisiert den Tierproduktkonsum insgesamt und lässt keinen Ausweg über &quot;Bio-Fleisch&quot; oder Vegetarismus, und schlimmer noch: sie zeigt, dass Veganismus nicht nur notwendig, sondern auch noch problemlos möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 256px&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://tierrechtskochbuch.de/rezepte/sojamedaillons&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://tierrechtskochbuch.de/img.php?img=braunesaucespirelli&amp;size=256&quot; alt=&quot;Igitt, veganes Essen.&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt; Igitt, veganes Essen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Da war Foer ein angenehmerer Zeitgenosse, hatte er wenigstens den Anstand, Tierprodukte wie Tiermilch oder Eier nicht zu erwähnen. Hätte er doch wie Duve unweigerlich zur Schlussfolgerung kommen müssen, dass es keinen signifikanten ethischen Unterschied zwischen Tierausbeutung für omnivore und vegetarische Tierprodukte gibt. Zudem machte und macht er immer wieder deutlich, dass er rein gar nichts von Konsequenz hält. Nachdem er in Interviews darauf hingewiesen wurde, musste er diesen offensichtlichen Widerspruch eingestehen und befindet sich daher inzwischen &quot;auf dem Weg zum Veganismus&quot;. Inzwischen heißt: seit mehr als einem Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Duves Buch (oder nur ein paar Rezensionen) gelesen hat, weiß, dass sie genau genommen nicht einmal Forderungen aufstellt, sondern nur empfehlende Selbstverpflichtungen, und dass diese auch keinen konsequenten Veganismus beinhalten. Dennoch hat sie mehrmals im Buch, wie auch im letzten Kapitel, das die Selbstverpflichtungen enthält, keinen Zweifel daran gelassen, dass nur Veganismus ethisch konsequent wäre. Alle, die mit Foers und Duves &quot;Dann bin ich eben inkonsequent&quot;-Haltung nicht so glücklich sind, haben nun ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Welt der Oberideologen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuilleton reagierte entsprechend ungehalten. Auf den Schlips (in diesem Fall: die Gabel) getreten fühlt sich vor allem die &quot;Welt&quot;. Gleich zwei Rezensionen wurden dort ins Feld geschickt, um der Gefahr zu begegnen. Einmal darf sich Eckhard Fuhr austoben, der wohl auch noch nicht richtig verdaut hat, dass der Deutsche Presserat ihm vor sechs Jahren &lt;a href=http://maqi.de/presse/presseratruegtantiveganismus.html&gt;eine Rüge wegen seiner Antiveganismushetze&lt;/a&gt; erteilt hat. Umso kräftiger teilt er nun aus und dafür müssen schon doppelte Superlative her: &quot;Sie bestieg die höchsten Gipfel einer absoluten Moral. Dort oben ist die Luft zum Leben zu dünn beziehungsweise die Suppe zu fad.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man grübelt, ob Suppen mit steigender Höhe tatsächlich fader werden. Aber wir wollen uns nicht in Details versteigen, denn es geht weiter. Vor allem Achim Stößer, den &quot;Oberideologen der Veganer&quot;, kann er ganz und gar nicht leiden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Stößers lässig hingeschlenzter Blödsinnssatz &quot;Auch Vegetarier sind Mörder&quot; lässt ihr allerdings keine Ruhe. Mit seiner geölten Unbedingtheit scheint der Mann sie zu beeindrucken. Warum nur kann sie nicht so konsequent sein? Dass sie es nicht kann, rettet sie, jedenfalls als Menschen, mit dem man angenehm und angeregt ein paar Stunden verbringen kann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ihre Inkonsequenz &quot;rettet sie&quot;. Glück gehabt, hätte man doch fast noch eine Person an die bösen Veganer verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit denen ist es ein harter Kampf, aber die &quot;Welt&quot; schlägt sich tapfer und Solveig Rathenow darf mit seiner Rezension noch einmal nachlegen: &quot;Die Aussage des Buches ist simpel: Tiere sind auf einer Stufe mit Menschen.&quot; Da ist es wieder, das Totschlagargument: eine Stufe! Himmel hilf! Wer das steigern will schreibt übrigens von der &quot;gleichen&quot; Stufe, auf die &quot;Mensch und Tier&quot; gestellt würden. Das macht die Sache noch etwas dramatischer. Schließlich ist doch keine Stufe breit genug für alle. Daher müssen die anderen Tiere wohl doch auf den unteren Stufen bleiben, schließlich wollte niemand behaupten, die Menschen hätten sich dorthin hinabzubegeben. – Aber liebe &quot;Welt&quot;, so schlimm ist es gar nicht. Von der &quot;gleichen Stufe&quot; hat doch niemand gesprochen. Die Gleichberechtigung in den Grundrechten schließt die Ungleichberechtigung in den weiterführenden Rechten nicht aus. Aber da ich einsehe, dass diese Differenzierung das schöne &quot;Gleiche Stufe!&quot;-Argument kaputt machen würde, bin ich nachsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Duve zu weit geht, ist auch Rathenow klar. &quot;Das eigene Pferd aus ethischen Gründen nicht zu reiten, würden viele eher als Tierquälerei denn als Befreiung des Tieres ansehen.&quot; Nunja, &quot;viele&quot; haben auch die Befreiung der Sklaven über die Jahrhunderte hinweg immer wieder damit kritisiert, diese würden von der neuen Freiheit überfordert. Mancher mag daher heute wissen, dass das, was &quot;viele&quot; denken, nicht unbedingt das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Trostpflaster wird den &quot;Welt&quot;-Lesern am Schluss der Rezension geboten.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wo sie das nächste Taxi finden würde? Etwas überrascht, verweist man auf die S-Bahn, die direkt an den gewünschten Ort bringen würde. Ja, aber sie habe es eilig. Auf das Buch über umweltfreundliche Transportmittel scheint man noch warten zu müssen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Und wieder Glück gehabt, doch noch einen moralischen Makel gefunden (und breitgetreten). Es wäre auch unerträglich gewesen, würde man nicht irgendeinen Vorwand haben, um Duves ethische Ratschläge zurückweisen zu können. Konsequenz ist tödlich für das träge Gehirn, müsste man doch feststellen, dass einen selbst nichts daran hindert, sich so zu verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Logik der Veganer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht auf Duves Buch direkt, auch wenn es mehrfach erwähnt wird, beziehen sich die Artikel über Vegetarismus im &quot;Spiegel&quot; (Nr. 3/2011) und im &quot;Stern&quot; (Nr. 4/2011). Im letzteren ist es das Titelthema der Ausgabe. Das gemeinsame Problem, das die Magazine haben, ist nun, dass man keine längeren Artikel über Vegetarismus als ethische Entscheidung mehr schreiben kann, ohne den Veganismus irgendwie zu erwähnen. Er ist im öffentlichen Bewusstsein und der Journalist gezwungen, Stellung zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf welcher Seite Stellung bezogen wird, ist nun keine ernsthafte Frage. Der &quot;Spiegel&quot; setzt sich folgendermaßen mit den Menschen auseinander, die die Ethik zuende denken.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://maqi.de/photos/pix/bodenhaltung3624.jpg&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://vegane-gesellschaft.de/uploads/bodenhaltung3624.tmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;An Eiern klebt Blut. Wenn auch nicht immer so offen&amp;shy;sicht&amp;shy;lich wie hier.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Veganer sind die Konsequentesten der Bewegung. Manche von ihnen nehmen es sich allerdings heraus, Ovo-Veggies als &quot;Massenmörder&quot; zu beschimpfen – weil die Eier essen. Die Anklage der Veganer: Wer Eier verzehrt, unterstützt die tierfeindliche Hühnerproduktion. Denn nach dem Schlüpfen werden nahezu alle männlichen Legerassenküken zu Tiermehl geschreddert. Kauft niemand mehr Hühner oder Eier, so die Logik der Veganer, bricht der Markt zusammen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Damit ist der Absatz beendet, wer hier also noch irgendwelche Erläuterungen sucht, wieso diese &quot;Logik der Veganer&quot; falsch ist (oder wenigsten nichts umsetzbar), wird nicht fündig. Argumentation wird ersetzt durch viele böse Worte. So sind Veganer die, die andere &quot;beschimpfen&quot; (auch noch die armen &quot;Veggies&quot;) und &quot;anklagen&quot; und wollen, dass &quot;der Markt&quot; &quot;zusammenbricht&quot;. Viel Deutlichkeit von dieser Perspektive, von der anderen nicht, wird doch gekonnt verschwiegen, dass die männlichen Küken vor der Verarbeitung zu Tiermehl vermuster oder vergast werden. Denn gerade beim zweiten Wort würden sich unangenehme Assoziationen bei den Eieressen einstellen und das muss vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nützliche Idioten, die sekundieren, sind schnell gefunden. Auf die Aussage im Interview des gleichen Artikels:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manche von Ihnen [sic, gemeint sind: Veganer] sagen: Vegetarier sind Mörder, wenn sie zum Beispiel Eier essen – weil in den Zuchtbetrieben für Legehennen alle männlichen Küken vergast oder lebend geschreddert und zu Tierfutter verarbeitet werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
antwortet der &lt;a href=http://antispe.de/txt/kaplansantiveganismus.html&gt;Vegetarier&lt;/a&gt; Helmut Kaplan:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich halte die moralische Verurteilung des Vegetarismus für kontraproduktiv. Damit macht man kaum jemanden zum Veganer, verhindert aber viele Vegetarier. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die vegane Gesellschaft solle natürlich &quot;das Ziel&quot; sein, so Kaplan weiter. Bei dieser Methode jedoch ein sehr fernes Ziel und die unveganen Leser können wieder beruhigt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kein Leder und kein Eisen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im &quot;Stern&quot;, dort wohlgemerkt das Titelthema, wird die hier nicht einseitige, aber fehlerhafte Berichterstattung vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Veganern, die Puristen unter den Vegetariern, essen ausschließlich Pflanzen. Sie trinken und tragen auch nichts, was vom Tier stammt. Nicht einmal Lederschuhe. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Nun, wer &quot;nicht einmal Lederschuhe&quot; trägt, muss wirklich spinnen. Da es der allgemeinen Erfahrung entspricht, dass es keine Schuhe gibt, die nicht aus Leder gemacht sind, laufen Veganer, diese &quot;Puristen&quot;, folglich ganzjährig barfuß herum. Wie gesagt: Spinner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind sie erst recht, da &quot;wichtige Nährstoffe [fehlen]&quot;, wie der &quot;Stern&quot; weiter zu berichten weiß, und zwar Eisen und Vitamin B12. Nunja, nicht ganz: Eisen fehlt Vegetariern, da Tiermilchprodukte die Eisenresorption stören, aber nicht Veganern, die bekanntermaßen keine Tiermilch konsumieren. Aber gut, immerhin beim B12 ist die Aussage nicht völlig falsch. Richtig wäre jedoch: in Pflanzen kommt kein B12 vor. Das heißt aber nicht, dass es in veganen Nahrungsmitteln (die nicht pflanzlich sein müssen) nicht enthalten wäre (dort ist es oft zugesetzt) und erst recht nicht, dass es Veganern fehle. Abstrus wird es kurz darauf: &quot;Und Kompensation [des &quot;B12-Mangels&quot;] verbietet er sich.&quot; Dieser &quot;er&quot; ist &quot;der Veganer&quot;, denn Veganer, so wird Leitzmann zitert, sind &quot;oft so stur [..], dass sie aus ideologischen Gründen keine Nahrungsergänzungsmittel anrühren&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich. Zum einen: welche &quot;ideologischen&quot; Gründe sollen das sein? B12 wird von Mikroorganismen gebildet, ist also kein Tierprodukt. Zum anderen: B12-Supplementation wird &lt;a href=http://veganekinder.de/vitamin-b12&gt;von jeder seriösen Internetseite über Veganismus nahegelegt&lt;/a&gt;, sodass man sich fragen muss, wie lange der &quot;Stern&quot;-Autor und Leitzmann im Internet gewühlt haben müssen, um Seiten oder Veganer (Veganer, nicht Rohköstler oder Makrobioten) zu finden, die das nicht tun. Wahrscheinlich gar nicht, das wäre ja Recherche gewesen und damit ein unverhältnismäßiger Aufwand, wo man das Thema Veganismus doch nur schnell abhandeln will, um es wieder vom Tisch zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kein Zweifel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medienlandschaft kann einem leid tun. Während sie sich gerade mit dem Vegetarismus ein wenig angefreundet hatte, muss sie schon hören, dass das nicht reicht. Duves Buch hat zu dieser Erkenntnis sicherlich beigetragen und das Wissen um das ethisch Bessere lässt sich jetzt nicht mehr verdrängen, selbst wenn die Autorin dies nicht konkret fordert. Um trotzdem weiterzuleben wie bisher, müssten Gegenargumente gefunden werden und die sind rar, &lt;i&gt;gute&lt;/i&gt; Gegenargumente bereits nicht mehr existent. Das ist die Angst vor der Konsequenz, denn ohne stichhaltige Gegenargumente, müsste man sie umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie Duve es formulierte:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es genügt allein, dass sie [die Veganer] existieren. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass eine anständige und gewaltfreie Lebensweise möglich und so schwer dann nun auch wieder nicht ist, und das macht mir meine eigene Charakterlosigkeit schmerzlich bewusst. Daran, dass sie vegane Lebensweise die einzig ethisch konsequente Haltung ist, daran habe ich inzwischen keinen Zweifel mehr.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;&lt;small&gt;&lt;u&gt;________&lt;/u&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachweise&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foer seit einem Jahr auf dem Weg zum Veganer: Johanna Adorján: Schluss mit Schnitzeljagd, in: F.A.Z., http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E01E351B83DE24A6788C49C95E5688246~ATpl~Ecommon~Scontent.html [30.12.2010].&lt;br /&gt;
Erste &quot;Welt&quot;-Rezension: Eckhard Fuhr: Moralischer Hausputz, in: Die Welt, http://www.welt.de/&amp;#8203;print/die_welt/vermischtes/article11911621/Moralischer-Hausputz.html [31.12.2010]. &lt;br /&gt;
Zweite &quot;Welt&quot;-Rezension: Solveig Rathenow: Fleisch oder nicht Fleisch, in: Die Welt, http://www.welt.de/&amp;#8203;print/welt_kompakt/kultur/article11911215/Fleisch-oder-nicht-Fleisch.html [31.12.2010]. &lt;br /&gt;
&quot;Spiegel&quot;-Artikel: Carten Holm: Eine Welt ohne Wurst, in: Der Spiegel, 3/2011, 40-47.&lt;br /&gt;
&quot;Stern&quot;-Artikel: Nicolas Büchse, Kuno Kruse: Sind Vegetarier die besseren Menschen?, in: Stern, 4/2011, 68-82.&lt;br /&gt;
Zitat aus &quot;Anständig Essen&quot;: Karen Duve: Anständig Essen. Ein Selbstversuch, Berlin 2011, S. 182.&lt;/div&gt;&lt;/small&gt;&lt;/font color&gt; &lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 29 Jan 2011 20:31:04 +0100</pubDate>
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    <title>Bildung macht grün?</title>
    <link>http://vegane-gesellschaft.de/archives/43-Bildung-macht-gruen.html</link>
            <category>Glosse</category>
            <category>Statistik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Pätzold)</author>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://arpix.de&#039;&gt;&lt;img style=&quot;float: right; border:0px; padding-left:5px; padding-right:5px;&quot; src=&quot;http://arpix.de/img/a:R/w:256/h:256/q:69/f:981.jpg&quot; alt=&quot;höchstwahrscheinlich Unterschicht&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die CMA hat bereits aufgegeben. Der Schweine&quot;bestand&quot; ist auf einem Rekordminimum. Wir stehen kurz vor Vollendung einer veganen Gesellschaft. Denn niemand will mehr verwesende Körperstücke toter Tiere essen. Niemand? Nicht ganz, laut einer neuen &lt;a href=&quot;http://veganismus.ch/foren/read.php?f=13&amp;i=1887&amp;t=1887&quot; &gt;Studie&lt;/a&gt; vor allem nicht die &quot;Gebildeten&quot; und Wohlhabenden, hingegen wird es noch massenweise von der geistigen... äh, sozialen &quot;Unterschicht&quot; konsumiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nochmal: ein Teil der Gesellschaft verschmäht Leichenteile als &lt;a href=&quot;http://schweizer-fleis.ch/minderwertiger-tofuersatz&quot; &gt;minderwertigen Tofuersatz&lt;/a&gt;. Aber wieso eigentlich? &lt;br /&gt;
Der Autor der Studie schiebt die Schuld vordergründig auf den &quot;Gammelfleisch&quot;-Skandal, übersieht aber, daß es mehr Kontrollen gibt, sodaß die Wahrscheinlichkeit, an dergleichen hausgemachte Delikatessen zu geraten, geringer ist als in den Jahren davor. Das gleiche gilt für &lt;a href=&quot;http://antispe.de/txt/rheingoldstudie.html&quot; &gt;BSE&lt;/a&gt; oder andere &quot;Tierseuchen&quot;, auf die vermehrt getestet wird, sodaß auch hier wiederum der Konsum unbedenklicher sein müßte. Gesundheitliche Aspekte können demnach nicht hinter diesem Gesinnungswandel stehen. Erst recht nicht, da all die &quot;Gebildeten&quot; schließlich von den Meinungen und Empfehlungen völlig unparteiischer &quot;Wissenschaftler&quot; Kenntnis haben, die Himmel und Gott beschwören auf keinen Fall ganz auf &quot;Fleisch&quot; zu &quot;verzichten&quot;. Weniger gerne, aber ohne kann nicht gut sein. Und wer auch noch auf Kuhmilch &quot;verzichtet&quot;, wie all diese kranken und blassen Veganer, der handelt gesundheitlich verantwortungslos, denn nur dank ihres vielen Kalziums gibt es in der westlichen Welt nicht die geringste Spur von Osteoporose, erst recht nicht als bekannte Zivilisationskrankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unbedarfte Beobachter könnte nun natürlich ohne nachzudenken mit dem moralischen Zeigefinger in der Luft wedelnd ethische Einsicht für die veränderte Konsumhaltung anführen. Aber damit würde dieser kleinliche Moralist nur seine Unkenntnis zur Schau stellen. Denn durch die eifernden Bemühungen all der &lt;a href=&quot;http://www.tierrechtspartei.de/tstr&quot;&gt;Tierschützer&lt;/a&gt;, die gänzlich selbstlos motiviert sind (sie nehmen keine Spenden und machen das auch nicht zur Gewissensberuhigung), sind die &quot;Haltungsbedingungen&quot; heute besser als früher: die Hühner freuen sich noch über Sitzstangen, wenn ihnen nach ein paar Monaten der Hals durchgeschnitten wird, die Tiertransporte legen viele Pausen ein, damit die Fahrt zum Schlachthof recht angenehm wird (was dann kommt, ist egal) und die Kühe haben vorbildlichst gepflegte &quot;Klauen&quot;, wenn ihnen das Bolzenschlußgerät an den Kopf gesetzt wird. Allen geht es also prächtig. Und die Erfolgssträhne reißt nicht ab, vielleicht werden die männlichen Küken bald nicht mehr mit herkömmlichem Kohlenmonoxid vergast, sondern mit &quot;artgerechtem Bio-Kohlenmonoxid&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Vergasen. Die Studie vermutet auch noch einen weiteren Grund: wenn eine &quot;Tierfabrik&quot; in der Nähe von Ortschaften gebaut wird, störe das die Leute sehr. Und das kann man freilich verstehen. Güllegeruch und Leichengestank sind einfach unappetitlich. Gerade beim Mittagessen, wenn Herr oder Frau Verbraucher sich das &quot;Schnitzel&quot; einverleiben will, ist es schlichtweg eine Zumutung, durch dergleichen Gerüche an die Herkunft und den &quot;Entstehungsprozeß&quot; des besagten Essens erinnert zu werden. Dann doch lieber dort bauen lassen, wo man nichts sehen oder hören oder riechen muß, und sich in Ruhe in Mund vollstopfen. Außerdem ist gerade jetzt zu Ostern der &quot;Ei&quot;konsum bedenkenlos möglich, schließlich werden die Legebatterieneier lediglich aus dem Ausland importiert und nicht etwa hier hergestellt - wieder dank unermüdlicher Tierschutzbemühungen (man kann sie nicht oft genug loben). Aber zurück zu den &quot;Tierfabriken vor Ort&quot;: &quot;Gebildete&quot; Menschen leben unterdurchschnittlich häufig in kleinen Ortschaften oder auf dem Land, insofern ist dieses Argument reichlich schlecht recherchiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bleiben wir mit einem Rätsel zurück. Das gute deutsche &quot;Fleisch&quot; hat ein Imageproblem (sowas hätte es früher nicht gegeben!), sodaß selbst &lt;a href=&quot;http://vegane-gesellschaft.de/archives/41-Kuenstliche-Leichenteile.html&quot; &gt;PeTAs Bemühungen&lt;/a&gt; wenig helfen werden (und dabei hat &lt;a href=&quot;http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html&quot; &gt;PeTA&lt;/a&gt; grundsätzlich die besten Ideen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte man das &quot;Fleisch&quot; einfach lila färben und umbenennen, dann wird das schon wieder werden. Denn &quot;gebildet&quot; oder nicht, heutige Konsumenten schauen auch weiterhin nur auf den Teller und nicht darüber hinaus. Und wenn die Industrie das nicht erkennt, ist sie selbst schuld.  
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    <pubDate>Tue, 07 Apr 2009 21:52:14 +0200</pubDate>
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    <title>Tötungsraten</title>
    <link>http://vegane-gesellschaft.de/archives/54-Toetungsraten.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Martin Pätzold)</author>
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    Ein Mädchen in rotem Pullover und weißer Hose steht an einem Fluss und wirft Hundewelpen hinein. Sie nimmt sie einzeln aus einem Eimer, in dem die Welpen teilweise übereinander liegen, und wirft sie in das Wasser, wo man die Hunde aufschlagen sieht. Das Mädchen und der Kameramann lachen dabei. Dieses Video, das seit einigen Tagen durch das Internet kursiert, hat, wie es in den Medien so schön heißt, &quot;eine Welle der Empörung&quot; hervorgerufen. Wenn man nachzählt, sind fünf Welpen innerhalb von vierzig Sekunden, die sie auf diese Weise umbringt (auf die Minute gerechnet wären das siebeneinhalb). Die ganze Aufregung kann ich nicht verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 230px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://vegane-gesellschaft.de/uploads/hundewelpen.jpg&quot; alt=&quot;Video-Ausschnitt&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Video-Ausschnitt. Wären Schweine in dem Eimer, statt Hunden, wäre die Aufregung nur halb so groß.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die Internetgemeinde verbreitet das Video, um die Täterin zu identifizieren. So gibt es auf Facebook z.B. die deutsche Gruppe &quot;Findet das Mädchen, das Welpen in den Fluss geschmissen hat&quot;. Von den Kommentatoren dort und überall sonst im Internet, wo auf das Video verlinkt wird, liest man oft nicht gerade freundliche Botschaften. Sie hätte die Todesstrafe verdient, man sollte sie selbst in den Fluss werfen oder erschießen, heißt es bei einigen. Wieso eigentlich? Sie tötet Tiere zum puren Vergnügen. Nichts wesentlich anderes machen die Menschen, die täglich Tierprodukte wie &quot;Fleisch&quot;, Eier oder Tiermilch konsumieren. Für all diese Produkte, werden zwangsläufig Tiere getötet. Eine bessere Rechtfertigung als das bloße Geschmackserlebnis, für das die Konsumenten den Tod der Tiere in Kauf nehmen, gibt es nicht. Von dem Unterschied abgesehen, dass das Mädchen sich die Hände noch selbst schmutzig macht, wohingegen der Durchschnittskonsument andere dafür bezahlt, ist es ethisch gesehen das gleiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht lange zu warten hatte man auch darauf, dass die populistische Tierschutz-Organisation PETA USA ein Kopfgeld von 2000 Dollar auf Hinweise zu Ergreifung ausgesetzt hat. Das ist genau die Organisation, die jährlich Tausende Katzen und Hunde tötet (&quot;euthanasiert&quot;).&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; Die Tötungsrate auf die Minute umgerechnet ist nicht ganz so hoch, aber PETA bringt es immerhin noch auf zirka fünf Tiere pro Tag. Wenn man annimmt, dass die Werferin nicht noch weitere Hunde an diesem Tag umgebracht hat, sind beide gleichauf. Da das Mädchen aus Bosnien stammt, hat sie höchstwahrscheinlich wenig Geld zu Verfügung, wohingegen PETA Millionen an Spenden einnimmt und damit noch eher für die Versorgung der Tiere aufkommen könnte, d.h. im Vergleich schlechter dasteht. Darf man also erwarten, dass PETA in Zukunft 2000 Dollar zu Hinweisen auf die Ergreifung der eigenen Mitarbeiter aussetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das Mädchen angeht, würde sie, trotz der offenkundig zur Schau gestellten Mordlust, vom hiesigen Schlachtgewerbe empört zurückwiesen. Viel zu ineffizient. Was sollte ein Schlachthof mit Mitarbeitern, deren Tötungsrate bei gerade einmal siebeneinhalb Tieren pro Minute liegt? Bei Schweinen schaffen moderne Betriebe 10 Tiere pro Minute. Die männlichen Küken, die in einer Brüterei für Legehennen aussortiert werden, weil sie keine Eier legen können, sterben zu zwanzigst pro Minute. Kein Vergleich zum im Bau befindlichen neue &quot;Mega-Schlachthof&quot; in Wietze, wo künftig 450 Hühner pro Minute mit dem Messer Bekanntschaft machen werden. Wohlgemerkt hören diese nicht nach einer Minute auf. Die Welpen-Mörderin bleibt wohl bei fünf am Tag, von den eben erwähnten Betrieben sind es täglich jeweils 4800 Schweine, 10.000 Küken oder 416.000 Hühner.&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Und das ist jeweils nur ein Betrieb, von denen gibt es deutschlandweit Duzende oder Hunderte. In den Schatten gestellt wird das alles nur durch das Töten der Fische. Während man davon ausgeht, dass circa 56 Milliarden Landtiere jährlich sterben, war die Zahl der Fische lange unklar. Eine neue wissenschaftliche Schätzung hat errechnet, dass es irgendetwas zwischen 0,97 und 2,74 Billionen jährlich sind.&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt; Geht man von einer moderaten Billion aus (das ist eine eins mit zwölf Nullen), ergibt das knapp zwei Millionen pro Minute. Um das zu erreichen, müsste das Mädchen minütlich 285 LKW-Ladungen Hundewelpen in einen Fluss entladen.&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt; Vielleicht wäre das auch eine gute Lösung, denn wie es scheint verhalten sich die Menschen dem Töten von Tieren gegenüber um so gleichgültiger, je mehr es sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwähnten Tötungsraten von Schweinen, Küken, Hühnern und Fischen sind Praktiken, für die gut 99% der empörten Kommentatoren tagtäglich bezahlen. Auch wenn der eine oder andere sich über die Höhe genauso beschweren würde, wären die &quot;Alternativen&quot; noch weit von fünf Tieren pro Tag entfernt. Ein kleiner, &quot;alternativer&quot; Schlachthof tötet vielleicht &quot;nur&quot; 300 Tiere am Tag, doch sind das immer noch sechzig Mal so viele wie die &quot;Hundehasserin&quot;. Letztlich kommt fast niemand darauf, dass es keinen ethischen Unterschied gibt, ob man einen Hundewelpen oder ein Schwein tötet, da beides gleichermaßen unnötig ist. Hunde kann man sterilisieren und Menschen können sie vegan ernähren. Wenn das Mädchen gefunden wird,&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt; sollten die, die sich so ungemein über sie aufregen, aber selbst nicht vegan leben, nicht ihre Bestrafung fordern, sondern ihr einen Metzger-Lehrgang spendieren. Dann kann sie fast die gleiche Tätigkeit weiterhin ausüben – Tiere ohne jede Notwendigkeit zum Vergnügen anderer zu töten. Nur bekäme sie dann von den gleichen Leuten, die sie jetzt beschimpfen, Geld dafür und sicher auch das eine oder andere Dankeswort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;font color=&quot;#666666&quot;&gt;&lt;u&gt;________&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1&lt;/b&gt; &lt;a href=&#039;http://tierrechtsforen.de/peta&#039;&gt;http://tierrechtsforen.de/peta&lt;/a&gt; [04.09.2010]. Zu dem (überraschend späten) Rechtfertigungsversuch, es seien alles nur schwerkranke Tiere, siehe &lt;a href=&#039;http://tierrechtsforen.de/1/7668/8284&#039;&gt;http://tierrechtsforen.de/1/7668/8284&lt;/a&gt; [04.09.2010].&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2&lt;/b&gt; Die ersten beiden Zahlen errechnet anhand eines Achtstundentages. Wahrscheinlich wird aber in den meisten Schlachtbetrieben länger als acht Stunden pro Tag gearbeitet, sodass es nochmals mehr wären, als hier angegeben. Die Zahl für Wietze beruht auf der Angabe, 2,5 Mio. pro Woche (bei einer Sechstagewoche) zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3&lt;/b&gt; http://www.fishcount.org.uk/published/standard/fishcountsummaryrptSR.pdf [04.09.2010].&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4&lt;/b&gt; Geht man von zwei Kilo Gewicht der Welpen und einem Ladevermögen eines LKWs (ohne Anhänger) von 14 Tonnen aus.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5&lt;/b&gt; Angeblich wurde sie inzwischen gefunden und erhält voraussichtlich die Höchststrafe für Tierquälerei: umgerechnet 5000 Euro. Würde sie das Geld nicht für Strafe aufwenden müssen, sondern wäre damit in einen deutschen Supermarkt gegangen, hätte sie damit theoretisch gut 2500 Kilo &quot;Schweinefleisch&quot; kaufen können. Und niemanden hätte es gestört. [Nachtrag, 05.10.2010: Die Behörden vor Ort haben entschieden, dass das Mädchen zu jung sei, um bestraft zu werden. Diese Ausrede funktioniert bei den meisten Tierproduktkonsumenten nicht.]&lt;/font color&gt;&lt;/small&gt; 
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    <pubDate>Sun, 05 Sep 2010 17:32:11 +0200</pubDate>
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